Wichtiges in Kürze

Zum letzten Mal an dieser Stelle: Islamismus. Frauen und Männer. Lebensrecht. Und: der lebendige Gott.

Von: Thomas Feuz

Politik

Parolen. Die Delegierten der EDU Schweiz fassten folgende Parolen für die Abstimmung vom 24. September: NEIN zum Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit, JA zur Zusatzfinanzierung der AHV, NEIN zur Reform der Altersvorsorge 2020. (Begründung s. «klipp & klar» 35/31.8.2017)

Separatisten auf Siegeskurs? Nach den blutigen Unruhen mit Todesfolgen in den 1970er- und 80er-Jahren wird die Schlacht an der Urne geschlagen: Sorvilier und Belprahon (BE) stimmen am 17. September über einen Wechsel zum Kanton JU ab. Der relativ knapp befürwortete Kantonswechsel von Moutier hat ein Nachspiel: Infolge vermuteter Abstimmungsfälschung läuft ein Verfahren.

Islamismus und die politische Linke. «Die Schweiz ist Teil eines salafistischen Netzwerks»: Dieser Fronttitel steht nicht im Blättchen eines verschrobenen Vereins, sondern in der BZ/Thuner Tagblatt vom Dienstag. «Die Schweiz – Drehscheibe des internationalen Terrors?» fragte der EDU-Standpunkt bereits vor Jahren. Nun haben wir's Schwarz auf Weiss. Und wundern uns, wie stark der Islam unseren (medialen) Alltag dominiert… Erstaunlicherweise hangen auch die ansonsten so auf Menschenrechte bedachten SP-Frauen einem Wunschbild an.
«Peinlich, wie die SP den faschistischen Islamismus tabuisiert», twitterte CVP-Präsident Gerhard Pfister kurz nach dem Attentat in London. SP-Präsident Christian Levrat konterte mit dem Vorwurf, Pfister verhalte sich «wie ein Mini-Trump». Kommentar: Vorwürfe und Anwürfe ohne Einsicht bringen niemanden weiter. Eine Reaktion mit Augenmass und selbstbewusstes Agieren werden zum Gebot der Stunde.

Demokratie als Mittel zum Zweck? «Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.» (Recep Tayyip Erdoğan/TR in einer Rede 1998)

Gesellschaft | Religion

Frauen und Männer: miteinander statt gegeneinander! Dazu Margrit Schläppi-Brawand (92), Frauenrechtlerin der ersten Stunde und ehemalige Berner Grossratspräsidentin: «Frauen und Männer müssen zusammenarbeiten. Respektiert einander!» (Quelle: «Anzeiger Berner Oberland»)

Lebensrecht: Der 8. «Marsch fürs Läbe» im Flüeli/Ranft bleibt verboten (s. frühere Ausgaben). «Doch kann uns niemand davon abhalten, am Bettag für das Recht auf Leben zu beten. (…) Sei es als Wanderer auf dem Säntis, sei es als Pilger im Flüeli/Ranft, in der Natur, der Familie oder in der Gemeinde bzw. Kirche!», schreibt die Organisation. Und motiviert zu Dank, Busse und Fürbitte.

Interna

Dies ist das letzte «klipp & klar». Nötige technische Anpassungen führten zum Entscheid, den wöchentlichen Newsticker der EDU Schweiz zu sistieren. Alle, welche die Meldungen seit dem 30.8.2010 («Manna zum neuen Tag») geschätzt haben, finden im Parteiorgan «EDU-Standpunkt» eine Sammlung von Kurzmeldungen aus aller Welt: informativ, mit Herz und – klipp und klar.

Gesagt

«Man beruft sich in der Öffentlichkeit nicht auf Gott, zehrt aber vielfach von den besten Elementen des christlichen Erbes.» aus dem «Bettagsmandat 2015» der Regierung des Kantons Graubünden
«Die Welt wird nie gut, aber sie könnte besser werden.» Carl Zuckmayer

 

 

Worte der Woche

 

«Er ist der lebendige Gott, der ewig bleibt,
und sein Reich ist unvergänglich.»
Daniel 6,27

 

«Vater! Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.»
Lukas 11,2