Wichtiges in Kürze

Israel: ständig angefeindet, vorbildlich gegenüber Muslimen. Benevol. Und: «gute Renditen.»

von Thomas Feuz

EDU intern | Politik

Im neuen Kleid zeigt sich das EDU-Parteiorgan «Standpunkt» seit Mai. Die zweite Ausgabe im neuen Design erscheint dieser Tage. Kostenlose Probenummern via info@STOP-SPAM.edu-schweiz.ch, 033 222 36 37.

«…die Juden!» Mit gezielter Hetze gegen die jüdische Minderheit festigten die Nazis das Bild des idealen Sündenbocks – und äufneten nicht zuletzt auch ihre Kriegskassen. Heutige Führer von Nahoststaaten folgen dem gleichen Prinzip: «Immer dann, wenn es brenzlig wird, haben sie den perfekten Sündenbock zur Hand: Es liegt nur an dem Konflikt mit dem jüdischen Staat!», kommentiert Audiatur. Jüngstes Beispiel ist die Aussage von König Abdullah II. von Jordanien. Einen Tag, nachdem 70 seiner arabischen Brüder bei einem schrecklichen Gasangriff in Syrien ums Leben kamen, bei einer Medienkonferenz im Weissen Haus: «Der israelisch-palästinensische Konflikt … ist im Grunde der zentrale Konflikt in unserer Region.» Einmal mehr wird damit die grösste Lüge der vergangenen 50 Jahre kolportiert – und von vielen Medien bereitwillig übernommen.

Gesellschaft | Religion

Tauchen. Der Tauchsport ist im Trend, aber nicht ungefährlich. Die Broschüre «Tauchen in der Schweiz» der bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung) und Partnern orientiert über die Schönheiten, Möglichkeiten und Grenzen; zudem veröffentlicht die bfu ein neues Video mit Empfehlungen. Neu ist das Kapitel «Flusstauchen». Denn: Aare, Rhein, Areuse, Verzasca oder Maggia sind äusserst beliebt. Tauchgänge in diesen Gewässern seien sehr anspruchsvoll und würden einer sorgfältigen Vorbereitung und zusätzlicher Ausrüstung bedürfen, hält die bfu fest.

Benevol in Bergwaldprojekten. Vom 28. Mai bis 10. Juni arbeiten 41 Freiwillige des Bergwaldprojektes in der Region Lütschental BE. Sie verrichten Arbeiten zum Schutz der umliegenden Dörfer, Infrastrukturen und Talschaften. Seit 30 Jahren gibt es Bergwaldprojekte in jenen Gebieten, wo unkomplizierte Unterstützung nötig ist. «Die Arbeit im Wald spricht alle Sinne an, die Freiwilligen tragen das neuerworbene Wissen nach ihrem Einsatz hinaus in die Welt», heisst es in der Medienmitteilung. Nicht weniger als 49'000 Menschen haben sich bisher freiwillig in verschiedenen Projekten für den Bergwald und die Kulturlandschaft eingesetzt. Und: «Jedes Jahr kommen 2000 neue dazu.»

Erste Scharia-Richterin in Israel. Die Regierung hat kürzlich Hana Mansur-Khatib, eine auf Familienangelegenheiten spezialisierte Anwältin, ins hohe Amt eines Kadi befördert. Hintergrund: In IL gibt es 9 auf islamischem Recht basierende Gerichte. Das Familienrecht ist seit der Gründung Israels Sache der Religionsgemeinschaften. Fragen rund um Heirat, Scheidung oder Sorgerecht für Kinder obliegen dem rabbinischen Gerichtssystem, den Scharia-Gerichten bzw. christlichen und drusischen Tribunalen. Wie alle Gerichtssysteme sind auch die Scharia-Gerichte öffentlich subventioniert. Weil 19% der Israeli Muslime sind (!), haben diese Anrecht auf ein eigenes Gericht. In Ländern wie Saudi-Arabien, Iran oder Sudan kommt die Scharia auch in strafrechtlichen Fragen zur Anwendung.

Gesagt

«Arabische Diktatoren erhalten eine gute Rendite für ihre Investition in den Judenhass.» Audiatur

Jubiläen | Gedenktage

200: Erfindung des Fahrrads – 100 (Tage): US-Präsident Donald Trump («Ich dachte, es sei einfacher.») – 80: Jack Nicholson (US-Schauspieler) – 25: cft Schweiz –  10: Maddie Mc Cann, verschwunden aus einer P-Ferienlage; Christliche Schule Bern; «GAZA-BLOCKADE» (Aktionstage bis 20. Mai)

 

 

Worte der Woche

 

«Siehe, der Hüter Israels schläft
noch schlummert nicht.
»
Psalm 121,4

 

«Alle eure Sorgen werft auf ihn,
denn er sorgt für euch.»
1. Petrus 5,7