Wichtiges in Kürze

Erfolgreich: EDU-Einsatz für J+S. Gestört: Juso im Ratssaal. Mutig: D-Ministerin. Und: leere Fässer.

Von: Thomas Feuz

Politik

J+S. Nach Gesprächen mit Bundesrat und Bundesverwaltung steht fest: Das Baspo krebst zurück. Damit besteht Hoffnung, dass über 200 Jungscharen nun doch nicht von der Sportförderung durch J+S (Jugend und Sport) ausgeschlossen werden. Die EDU ist mitbeteiligt an diesem Etappensieg.

«Juso stören Grossen Rat». Die Jugend heute gilt in vielerlei Hinsicht als initiativ, zielbewusst, angepasst. Anders die Juso: Einige Aktivisten störten am Montag mit «Trillerpfeifen und Lärm» die Sozialdebatte. Einige Parlamentsmitglieder verliessen den Saal. Der Vorfall soll untersucht werden.

E-Voting? Das Postulat von Marcel Dobler (fdp SG) verpflichtet den Bundesrat, E-Voting zu forcieren. Dabei sollen Aspekte wie Sicherheit, Kosten der Umstellung, und «Einsparungen durch den Wegfall von Druck und Versand» behandelt werden. Der Bericht dürfte zum «Papiertiger» werden…

D: mutige Ministerin. «Eklat in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche» titelte APD einen Bericht zum deutschen Kirchentag. Der Bittgottesdienst mit der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Militärbischof Sigurd Rink wurde von lautstarkem Protest von Aktivistinnen gestört, die sich von der Empore abseilten und beim Altar ein Transparent entrollten. Von der Leyen bat die Frauen zu sich und sagte zu den Protestierenden: «Meine Soldatinnen und Soldaten, für die ich verantwortlich bin, stehen in mehreren Ländern auch dafür ein, dass ihr hier gegen uns sein könnt.» Heftiger Applaus der Gottesdienstbesucher; danach wurde der Gottesdienst fortgesetzt.

Wirtschaft | Wissenschaft

Als Phönix aus der Asche wird NOKIA bezeichnet: Der einstige Handyriese und nachmalige Hersteller von Gummistiefeln meldet sich zurück – mit einem Retro- und 3 guten Mittelklassemodellen.

Künstliche Intelligenz.
Forscher der Unis Yale und Oxford gehen davon aus, dass künftige Technologien ganze Branchen umkrempeln werden. Zu den Kritikern gehören der Atheist Stephen Hawking und Tesla-Chef Elon Musk; doch der Mensch habe eine Chance, «relevant zu bleiben.» (Quelle: 20m)

Gesellschaft | Religion

Unerwünschte Kirchenbesucher: So titelte der Zürcher «Tagi» letzte Woche. «Sie plündern den Opferstock, brechen in Pfarrhäuser ein und klauen vergoldete Zeiger: Kirchendiebe schlagen immer wieder zu. Die Gotteshäuser treffen Vorkehrungen.» Obschon: wohl eher die Kirchenvorstände…

Buchtipp: «Allein bei Gott findet meine Seele Ruhe.» Roland Werner hat Texte aus der Bibel übersetzt: Psalmen und Gebete von Hanna, Jesaja, Jeremia, Micha, Maria, Paulus… «Wenn eigene Worte nicht mehr reichen, tut es gut, sich die Worte der Bibel zu eigen zu machen.» Sommerlektüre?!

Gesagt

«Leere Fässer machen am meisten Lärm.» (aus Frankreich)

Jubiläen | Gedenktage

100: Genfer Bibelgesellschaft; Giro d'Italia; Pro Senectute BE; Berner Oberl. Skiverband BOSV – 90: Hindenburgdamm auf Sylt («Schiene zwischen Wolken, Watt und Wasser») – 75: Harrison Ford – 60: Seat – 35: Do-it-yourself JUMBO – 30: Sonntagszeitung; (Lokal-)Radio BeO – 15: neuer Markenauftritt der Swissair-Nachfolgerin Swiss – 10: GLP; Jazz-Festival Montreux – 9: Blick am Abend – 5: 2. «low cost»-Bibel der GE-Bibelgesellschaft (Schlachter 2000, NGÜ); Löwenbräu-Kunstareal Zürich

 

 

Worte der Woche

 

«Meine Augen sehen stets auf den Herrn;
er wird meinen Fuss aus dem Netz ziehen.»
Psalm 25,15

 

«Seid geduldig und stärkt eure Herzen;
das Kommen des Herrn ist nahe.»
Jakobus 5,8