Wichtiges in Kürze

Doris Leuthard und der EDU-Slogan. «Gebät fürs Läbe.» NRW 2019. Und: Mut, Glück – und Segen?

Von: Thomas Feuz

Politik

«Zukunft gestalten – unsere Werte erhalten!» Motivierend und überzeugt hat Bundespräsidentin Doris Leuthard in ihrer Ansprache zum 1. August einen früheren EDU-Wahlslogan verwendet. Die EDU wandte sich umgehend schriftlich an die Magistratin. Eine Reaktion steht zurzeit noch aus.

«Bäte fürs Läbe» gefährdet?! Im Zusammenhang mit dem 600-Jahr-Jubiläum Niklaus von Flüe wurde ein stiller Gebetsmarsch in St. Niklausen und Flüeli/Ranft OW geplant. Die Zusagen für die Lokalitäten liegen seit Längerem vor. Nun verweigern Sachseln und Kerns die Bewilligung für die Benutzung öffentlichen Grundes. Sie befürchten Störungen durch externe Gruppierungen und einen kostspieligen Polizeiaufwand. «DESHALB: Machen wir uns eins und flehen wir Gott um Gnade an, dass der eingereichte Rekurs gegen diesen Entscheid Erfolg hat. Es soll möglich sein, an diesem thematisch geeigneten Ort Gott für das Leben zu danken und für den unbedingten Schutz des Lebens zu beten. Lassen wir nicht zu, dass die Christen als marginale Minderheit gelten, die nicht ernst genommen werden muss», ruft Annette Walder von «Gebet für die Schweiz» auf.

NRW 2019. Diesen Freitag beschliesst der Bundesvorstand über die Zusammensetzung der nationalen Wahlkommission. Diese wird anschliessend die vielseitigen Arbeiten frühzeitig angehen.

Wirtschaft | Fauna

Gold-PC aus St. Gallen. Sie sind resistent gegen Staub, Sand und Hitze – aus purem Gold, auf Wunsch mit Schweizerkreuz und Einschaltknopf aus Diamanten. Die 7 kg schweren PC der Prime Computer AG sind ein Renner im arabischen Raum. Und limitiert auf 10 Stk. (Kosten: 1 Mio. $).

Erfolg im Papiliorama. Erstmals wurde in Kerzers ein Krabbenwaschbär geboren. Geburten sind selten; in Europa halten nur gerade zwei Zoos Krabbenwaschbären. Der Verwandte des nordamerikanischen Waschbärs ist nachtaktiv und ernährt sich von Fischen, Fröschen, Krebsen und Krabben.

Gesellschaft | Religion

Uni Luzern: Lehrstuhl für Islamische Theologie. Die Jordanierin Rama Alsoufi wird ab 1. September Assistenzprofessorin für Islamische Theologie an der Universität Luzern. In dieser Funktion arbeitet sie am Aufbau des «Zentrums für Komparative Theologie» mit – «einen in der Schweiz noch nicht praktizierten Ansatz», wie die Uni festhält. Alsoufi (1982), studierte in ihrer Heimat Jordanien und in Schottland Islamisches Recht und Religionswissenschaft. Die komparative Theologie «arbeitet zu zentralen Themen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beteiligten Religionen heraus.» (MM)

Noch 9000 Juden in Äthiopien. Die jüngste äthiopische Aliyah erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der Jüdischen Agentur für Israel und der Intern. Christl. Botschaft Jerusalem (ICEJ). Das Programm wurde Ende 2016 beschlossen. Noch warten 9000 Juden auf die Rückkehr in ihre Urheimat. (ILIN)

Gesagt

«Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.» (Demokrit) Frage: Wie ist's mit dem Segen?

Jubiläen | Gedenktage

140: Blaues Kreuz – 120: Patent-Anmeldung Diesel-Motor – 100: Haus der Bibel (GE) – 80: Dustin Hoffman – 20: Abstimmung «Jugend ohne Drogen» – 5: «low cost»-Bibeln (Schlachter 2000, NGÜ)

 

 

Worte der Woche

 

«Es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen!»
Psalm 105,3


«Am ersten Tag der Woche,
als sie versammelt waren, das Brot zu brechen,
predigte Paulus zu ihnen.»
Apostelgeschichte 20,7