Newsdetail

Welche Tragik!

Leserbrief zur Ehe, erschienen am 12.12.2020 im St. Galler Tagblatt.

 

Wenn gemäss Radionachrichten kein einziger Ständerat grundsätzlich die Ehe als eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau definiert, dann ist das eine Tragik!

Als Bürgerin und Christin erhebe ich daher meine Stimme, überzeugt, dass Tausende andere in diesem Land das so sehen: Der Schöpfer hat sich das genial ausgedacht, dass er zweierlei Gattungen Menschen geschaffen hat, männliche und weibliche. Sie ergänzen sich, aber die Ehe ist als verbindliche Lebensgemeinschaft zunehmend hart umkämpft. Gut, dass es viele positiv gelebte Beispiele von Ehen gibt, wo man in guten und schlechten Tagen zueinander hält. Das ist Lebensschule und mit Gottvertrauen geht es besser!

Mit der eingetragenen Partnerschaft existiert längst ein rechtlicher Rahmen für Homosexuelle. Die Ehe hingegen soll Mann und Frau vorbehalten bleiben, wie seit Jahrhunderten. Dafür setze ich mich ein.

 

Rösli Fässler, Magdenauerstr. 48, 9230 Flawil