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Unendliche EU-Bürokratie gemischt mit verheerenden Genderfragen

Vollständige Version des Leserbriefes "EU: Totalitäre Gender-Ideologie", erschienen am 9. Juli 2015 in der Wiler Zeitung und im St. Galler Tagblatt.

Ein Ausschuss des Europäischen Parlaments hat Mitte Mai 2015 einen Entwurf zur EU-Strategie „für die Gleichstellung von Frauen und Männern nach 2015“ eingereicht. Brisant für Schweizer Einwohner, da ja der Bundesrat dynamisch EU-Recht für die Schweiz übernehmen will.

Ehrenwerte und wichtige Forderungen zur Eindämmung der Gewalt gegen Frauen, des Frauenhandels und der Armut haben da ihren Platz. Aber das Dokument ist durchdrungen von Forderungen, die zur Auflösung der Familie führen. Unbeschränkter legaler Zugang zur Abtreibung soll verschafft werden – und zu Fruchtbarkeitsbehandlungen. Die Frau soll zum Wirtschaftsmotor degradiert werden. Kinder sind strikte der Karriereplanung der Frau und den Forderungen der Wirtschaft zu unterwerfen. Geschlechterquoten sollen praktisch auf allen Ebenen der Politik, Bildung und Wirtschaft eingeführt werden. Es wird behauptet, „dass stereotype Geschlechterrollen und traditionelle Strukturen einen negativen Einfluss auf die Gesundheit und den allgemeinen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit“ haben sollen. Alle sexuellen Orientierungen inkl. Geschlechtswechsel sollen gleiche Rechte erhalten.

Mit unermesslich vielen Statistik-Forderungen wird die weitgehend totale Überwachung EU-weit gefordert, um anschliessend auf totalitäre Weise jede andersdenkende Person in Politik, Verwaltung, Bildung und Wirtschaft entweder auf „Gender Mainstreaming“ einzudrillen oder von jeglicher Einflussposition entfernen zu können.

Bewahren wir unsere Freiheit! Sagen wir nein zu solchen EU-Forderungen und der totalitären Gender-Ideologie!

David Gysel, Sekretär EDU Kanton St. Gallen