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NEIN zur Atomausstiegsinitiative

MEDIENMITTEILUNG - EDU-Parole für 27.11.2016

 

Die Delegierten der EDU Schweiz fassten am 1. Oktober in Olten nach intensiver Diskussion die Parole für die Abstimmungsvorlage vom 27. November 2016. Sie empfehlen ein Nein zur Atomausstiegsinitiative.

 

Nein zur Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)»
Die EDU Schweiz spricht sich für eine stabile Stromversorgung in der Schweiz aus, welche unter Berücksichtigung der Umwelt gestaltet wird. Ein Ja zur Initiative würde innert Kürze eine grosse Versorgungslücke hinterlassen, welche nicht mit Schweizer Ressourcen und auch nicht mit ausländischen erneuerbaren Ressourcen gedeckt werden könnte. Weder Energiesparmassnahmen noch Sonnen-, Wind- und Biogas-Energie könnten auch nur annähernd und schon gar nicht mit der nötigen Stabilität in die Bresche springen.

Gewürdigt wird dabei auch, dass die Sicherheitssituation in den Schweizer Kernkraftwerken weder mit Tschernobyl noch mit Fukushima vergleichbar ist, weil vor beiden Katastrophen fundamentale Sicherheitsmassnahmen in den betroffenen Anlagen fehlten.

Ausserdem will die EDU den Weg frei halten für mögliche zukünftige Entwicklungen im Bereich der Kernenergie, welche die heutigen Nachteile dieser Technologie noch minimieren könnten.

Die EDU anerkennt die Wichtigkeit umweltschützender Rohmaterialgewinnung und Entsorgung, was alle Arten von Stromproduktion betrifft. Doch Preisstabilität und Wirtschaftlichkeit waren weitere Themen, welche zu diesem klaren Entscheid führten: 49 NEIN zu 9 JA, daneben 3 Enthaltungen.

Das Pro-Referat wurde von Kaspar Schuler, Geschäftsleiter Allianz Atomausstieg, das Kontra-Referat von Max Brugger, Technischer Redaktor Nuklearforum Schweiz, gehalten.

Für weitere Auskünfte:
Hans Moser, Präsident EDU Schweiz, 079 610 42 37
Alt Grossrat Martin Friedli, GL-Mitglied, 079 848 97 96
Roland Haldimann, Vizepräsident EDU Schweiz, 079 435 36 40