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Kritik am Lehrplan 21 ist unerwünscht

Leserbrief im St. Galler Tagblatt zu: «Der lange Schatten der Psychosekte» vom 25. Juli 2018, erschienen am 3. Aug. 2018 im Tagblattforum.

Ich gebe es zu, ich kenne den VPM nicht. Und ich bin überfordert von den vielen Begriffen, deren Bedeutung ich nicht kenne, im Artikel von Herrn Rostetter. Ausserdem habe ich die Bücher von Frau Barben nicht gelesen. Trotzdem äussere ich mich, denn durch die weitschweifigen Sätze im Artikel kommt für mich stark zum Ausdruck, dass Kritik am Lehrplan 21 unerwünscht ist. Eine in der gesamten Deutschschweiz mit viel Weiterbildungs- und Kostenaufwand, auch für neue Lehrmittel, eingeführte Änderung in der Volksschule muss aber meines Erachtens sehr genau auf Inhalt und Auswirkungen auf Schüler, Lehrer und Gesellschaft beobachtet werden. Eine Schulreform darf nicht zu Verschlechterungen führen. Dass Deutschkenntnisse, grundlegendes Rechenverständnis und hauswirtschaftliche/handwerkliche Fähigkeiten seit Jahren im Abnehmen sind, ist im Lehrlingsbereich leider feststellbar. Kritik soll zu Verbesserungen führen! Das ist das Ziel in meinem Berufsalltag, das soll auch beim Lp 21 so sein, hoffe ich zumindest! 

Rösli Fässler, EDU Kreispartei Wil, Magdenauerstr. 48, 9230 Flawil