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Kinderbetreuung ist nicht Aufgabe des Staates!

Die EDU des Kantons Aargau kann der vom Regierungsrat vorgeschlagenen Neuregelung der familienergänzenden Kinderbetreuung nichts Gutes abgewinnen und lehnt diese Vorlage mit aller Deutlichkeit ab.

Medienmitteilung der EDU Aargau

Faktisch werden Tagesstrukturen vorgeschlagen, wie sie das Aargauer Stimmvolk bei der Abstimmung zum Bildungskleeblatt im Jahre 2009 mit deutlichem Mehr abgelehnt hat. Die Verantwortung zur Erziehung und Betreuung der Kinder kann nicht einfach an den Staat abgeschoben, respektive von diesem übernommen werden. Diese absolut zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft liegt ganz klar in erster Linie in der Verantwortung der Eltern.  Die in der Botschaft verkündete Freiwilligkeit der Gemeinden beim Betreuungsangebot ist reine Augenwischerei. Faktisch würden die Gemeinden zum Aufbau von Angeboten gezwungen, oder müssten diese mitfinanzieren. Die Kinder würden bis zu ihrem 12. Altersjahr die meiste Zeit unter der Obhut des Staates stehen. Diesem Trend steht die EDU ablehnend gegenüber, da dies die Zersplitterung der Familien fördert.  Bereits heute stellen viele Gemeinden gute Angebote an betreuten Plätzen zur Verfügung. Diese sollen auch weiterhin selbst bestimmen können, wie umfangreich das Angebot sein soll. Dies in einem Gesetz für alle verbindlich regeln zu wollen, ist aus Sicht der EDU ein völlig falscher Weg.  EDU Aargau, Grossrat Rolf Haller, Zetzwil