Newsdetail

Familien stärken gegen Drogenkonsum

MEDIENMITTEILUNG

 

Zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr

 

Das Fehlen von elterlicher Wärme und Unterstützung ist gemäss der UNO nebst Armut und Gewalt einer der Hauptgründe für den Einstieg in den Drogenkonsum von Jugendlichen. Die EDU erinnerte anlässlich des Internationalen Tags gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr vom 26. Juni die Schweizer Behörden, die elterliche Kinderbetreuung mit guten Rahmenbedingungen zu fördern.

Die EDU begrüsst, dass die UNO anlässlich des Internationalen Tags gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr in einer Kampagne „Listen FIRST“ gegen den Drogenkonsum einen Schwerpunkt auf die entscheidende Rolle der Eltern legt. Dem ist in der Familien- und Sozialpolitik der Schweizer Behörden Rechnung zu tragen. Zu einer abstinenzorientierten Suchtpolitik, wie sie die EDU verfolgt, gehört auch die Stärkung gesunder Familienstrukturen, welche Kindern zum Entwickeln charakterlicher Stärke helfen. Christliche Werte wie eheliche Treue und elterliche, liebende Verantwortung für ihre Kinder liefern dazu eine entscheidende Grundlage.

 

Ein wichtiges Thema der UNO-Kampagne ist auch die Gewalt, der Jugendliche ausgesetzt sind. Auch in diesem Zusammenhang sind aus der Sicht der EDU starke Beziehungen zu einem gesunden Elternhaus zentral. Die Schweizer Steuerpolitik muss aus Sicht der EDU deshalb die Verfügbarkeit der Eltern für ihre Kinder und Jugendlichen unterstützen. Ideologien, welche die Familie untergraben, sind nicht weiter staatlich zu fördern.

 

Verfügbarkeit der Drogen unterbinden

Die EDU begrüsst weiter auch, dass die UNO die leichte Zugänglichkeit von Drogen als einen weiteren wichtigen Faktor nennt, der den verheerenden Einstieg in den Drogenkonsum fördert. Entgegen diverser politischer Forderungen muss aus der Sicht der EDU und zahlreicher Fachleute die Zugänglichkeit von Drogen nicht liberalisiert, sondern wieder stärker eingeschränkt werden.

 

Für weitere Auskünfte:

Hans Moser, Präsident EDU Schweiz, 079 610 42 37

Roland Haldimann, Vizepräsident EDU Schweiz, 079 435 36 40