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Das Neue Testament ruft nicht zu Gewalt auf

Leserbrief vom 08.01.19 im St. Galler Tagblatt zum Leitartikel: "Die Todesspur der Scharfmacher", im Toggenburger Tagblatt vom 05.01.19

Es ist wohl auf völlige Unkenntnis zurückzuführen, dass von Jürg Ackermann «fundamentalistische» Christen – also Christen mit ihrem Fundament auf Gottes Wort, der Bibel – in einen Topf mit radikalen Islamisten geworfen werden. Behaupten kann man alles, Beispiele dazu braucht es scheinbar keine. Christen, die die Bibel ernst nehmen und wegen ihren Werten als Fundamentalisten negativ bewertet werden, haben keine Legitimation durch Gottes Wort zu Hass und Gewalt. Das Neue Testament ist für gläubige Christen im Bezug auf Gewalt alleine massgebend und darin gibt es keine Stelle, die zu Gewalt aufrufen würde. Ganz im Gegenteil: Im Neuen Testament werden Christen - untermauert durch zig Verse – aufgerufen zur tätigen Liebe. So heisst es im 1.Petrusbrief Kapitel 2, Verse 15-17: «Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt; als Freie, und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel für die Bosheit benutzen, sondern als Knechte Gottes. Erweist jedermann Achtung, liebt die Bruderschaft, fürchtet Gott, ehrt den König!» Und weiter in Kapitel 4,14-16: Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen!... Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt; wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern er soll Gott verherrlichen in dieser Sache!                                                           

Lisa Leisi, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt