EDU Schweiz

Petition: Schluss mit zweifelhafter Sexualpädagogik!

Ende 2014 hat der Tessiner Nationalrat Fabio Regazzi ein Postulat eingereicht, in dem er vom Bundesrat eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zur Arbeit der ideologischen Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS) fordert. SGS vergibt schweizweit monopolartig Fachtitel für Sexualpädagogen, wird vom Bund finanziert und ist Teil der internationalen Sexualisierungs-Lobby IPPF.

 

Das Parlament hat das Postulat überraschend angenommen. Nun hängt alles davon ab, dass vom Bundesrat auch SGS-kritische Experten berücksichtigt werden. Diese sind namhaft und zahlreich: So etwa stellt der Kinderarzt Remo Largo ernsthaft in Frage, ob die in den «WHO-Standards für die Sexualaufklärung in Europa» vertretene These vom Kind als sexuell aktivem Wesen wirklich haltbar ist. Laut Largo sind es «oftmals selbst ernannte Fachleute», die den kindlichen Umgang mit dem Körper «willkürlich und missbräuchlich sexuell umdeuten». Auch der Psychiater Christian Spaemann urteilt deutlich über die WHO-Standards, die von SGS mitverfasst sind und in der Romandie bereits den Schulunterricht massgeblich bestimmen: Anstatt dem Zusammenhang der Sexualität mit den tiefsten Sehnsüchten der Jugendlichen nach verbindlicher Beziehung und Familie Rechnung zu tragen, wird ihnen nahegelegt, es gäbe «keinen Wertunterschied zwischen dem Gebrauch einer Taschenmuschi in einer Intercitytoilette und der liebenden Vereinigung zweier Menschen, die ihr Leben miteinander teilen.»

 

Die Unterzeichnenden der Petition fordern den Bundesrat dringend dazu auf, im geplanten Expertenbericht zur sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen Fachleute zu berücksichtigen, welche unabhängig von der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS) sind und deren fragwürdigen Thesen und Schulmaterialien aus wissenschaftlichen Gründen ablehnen.

 

Petitionsbogen, deutsch

Petitionsbogen, französisch