EDU Schweiz

Die letzten Meter schaffen wir auch noch!

Grossartig ist die Unterstützung, welche die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» in den letzten Wochen erfahren durfte! Nach zahlreichen Sonderschichten, welche die Geschäftsstelle des Egerkinger Komitees – mit Unterstützung etlicher freiwilliger Helfer – in den letzten Wochen leistete, können wir Ihnen transparent den aktuellen Stand der Unterschriftensammlung übermitteln:

Bis am 4. September 2017 sind beim Komitee ca. 82'000 beglaubigte Unterschriften registriert. Etwa 16'000 Unterschriften sind derzeit bei den Gemeinden im Beglaubigungsprozess. Davon ausgehend, dass von diesen 16'000 wiederum etwa 20 % ungültig sein werden, können wir (Stand: 4.9.2017) mit 13'000 weiteren Unterschriften rechnen.

Wir kommen somit bislang auf ca. 95'000 Unterschriften – von 100'000 benötigten Unterschriften. Sie sehen: Der Erfolg ist in Reichweite – doch es wird sehr knapp!

Wir bitten deshalb alle Sympathisantinnen und Sympathisanten, in den noch verbleibenden Tagen alles zu geben. Was wir jetzt brauchen, sind noch letzte, entscheidende Sammelaktionen (auf der Strasse, an Anlässen, im eigenen Umfeld) – und zwar in der ganzen Schweiz!

Die fehlenden, mehrere tausend Unterschriften müssen wir jetzt noch hinkriegen. Bitte helfen Sie uns in diesem Schlussspurt!

Alle Unterschriften so schnell wie möglich einsenden!


Die Unterschriftensammlung wird bis zum Schluss fortgesetzt. Wichtig ist dabei: Schicken Sie uns die gesammelten Unterschriften fortlaufend zu. Die allerletzte Möglichkeit, uns Unterschriften per A-Post zuzusenden, ist der Montag, 11. September 2017. Es gilt aber: Je schneller die Unterschriften zu uns eingesandt werden, desto besser!

 

weitere Infos

 

 

  

Initiative «JA zum Verhüllungsverbot»

Warum braucht es diese Initiative?

 

Die Krawalle vom 5. März 2016 vor der Reitschule in Bern, als z. T. vermummte Chaoten Strassensperren errichteten und die Polizei mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern bewarfen, haben diese Frage zum x-ten Male beantwortet.

Die meisten Verhüllten kommen im Zusammenhang mit Sachbeschädigungen oder bei Tätlichkeiten / Angriffen gegen Personen vor. So nicht nur regelmässig vor der Reitschule in Bern, sondern auch bei anderen Anlässen wie Krawallen bei Fussballspielen oder bei Nachdemonstrationen, z. B. an 1. Mai-Veranstaltungen. Personen, welche nur zerstören wollen, müssen von der Polizei frühzeitig festgenommen werden können.

 

In der Schweiz darf jede Person ihre freie Meinung haben und diese im Rahmen des Rechtsstaates auch äussern. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, weshalb man sich dazu verhüllen muss. Sogar der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hielt in einem Urteil vom 1.7.2014 fest, dass eine freiwillige oder auch aufgezwungene Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum in Konflikt mit dem freiheitlichen Zusammenleben in einer freien Gesellschaft steht.

 

Initiative ist dringend nötig!

 

Mit der Annahme dieser Initiative erhalten die Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit, entsprechende Widerhandlungen zu ahnden. Dass diese Initiative wirklich nötig ist, zeigt auch die Äusserung von Roger Schneeberger, Generalsekretär der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren, nach der Nachdemo gegen die Armee-Truppenübung «Conex 15» im August 2015: «Es besteht dringender Handlungsbedarf, damit v. a. Vermummte besser zur Rechenschaft gezogen werden können.»

 

Persönlich bin ich der Meinung, dass in der Schweiz, als einem christlich geprägten Land, Verhüllungen des Gesichtes auch aus Glaubensgründen nicht zulässig sind. Verhüllungen aus religiösen Gründen sind bei uns nicht erwünscht. 

Verschiedene Glaubensrichtungen sind nach aussen durch entsprechende «Symbole» erkennbar, so tragen Nonnen einen Habit, gläubige Juden eine Kippa oder der Dalai Lama ein orangefarbenes Gewand. Doch nur bei verschleierten muslimischen Frauen ist das Gesicht nicht erkennbar.

 

Ihre Hilfe zählt

 

Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen, indem Sie mit uns Unterschriften sammeln. Die nötigen 100'000 Unterschriften möchten wir noch in diesem Jahr zusammenbringen. Bewusst gibt es pro Unterschriftenbogen nur 3 Unterschriften zum Eintragen – damit diese schneller zurückgeschickt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Roland Haldimann, Mitglied des Initiativ-Komitees