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NEIN zum Energiegesetz

In heiterer Atmosphäre beschloss die EDU die Nein-Parole zum EnG in Herisau

Nach angeregter Diskussion wurde einstimmig die Nein-Parole beschlossen. Der EDU erscheint es nicht realistisch und technisch überhaupt nicht machbar, die 35-40% Kernenergie durch erneuerbare Energie zu ersetzten. Es scheitert schon am nicht vorhanden sein von geeigneten Speichermöglichkeiten für den Strom. Durch massive Preiserhöhungen auf Strom (2,3 Rp/kWh) und fossile Brennstoffe (z.B. 26 Rp/Liter Benzin), neue und unverhältnismässige Verbote sowie neue Subventionen bekommt die Energiewende einen planwirtschaftlichen Charakter. Dabei sind auch die 40 Fr. Mehrkosten pro Kopf und Jahr wie es der Bundesrat schätzt, absolut unrealistisch. Die Mehrkosten werden pro Kopf und Jahr um das zwanzigfache höher sein, als die Bundesratsschätzung. Da die stromintensive Grossindustrie von der Strompreiserhöhung verschont bleibt, ergeben sich für die KMU bei einer Annahme existenzbedrohende Folgen. Da auch nur die besser situierten Hauseigentümer genug Geld auf der Seite haben um sich eine subventionierte Photovoltaikanlage zu leisten, zahlen schlussendlich die Ärmeren für die Reicheren. Die EDU findet es sehr bedenklich, dass Parlament und Bundesrat die Energiewende auf Kosten der KMU und des unteren Mittelstandes zu Gunsten der Grossindustrie und der Oberschicht durchdrücken wollen. Das EnG ist dringend abzulehnen, da ansonsten das Wohlstandsgefälle noch steiler wird und das Gewerbe massiven Schaden nimmt.