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Israel darf nicht aus Sport ausgeschlossen werden!

MEDIENMITTEILUNG

 

Zum iranischen Zwang, sportliche Begegnungen mit Israelis zu verweigern

An den Ringer U23 Weltmeisterschaften musste am 26. November der iranische Goldmedaillenanwärter Ali-Resa Karimi auf Geheiss seines Trainers hin absichtlich seinen Achtelfinal verlieren, um eine Begegnung gegen einen Israeli zu verhindern. Dieses Ereignis gehört zu einer traurigen Sport-Serie von gesetzlich vorgeschriebenem iranischem Boykott gegen Israel, ohne dass sie damit mit Sanktionen der internationalen Verbände rechnen müssen. Der Internationale Ringerverband hat seinen Sitz in Corsier-sur-Vevey und war Organisator dieser Weltmeisterschaften.
Der internationale Fussballverband FIFA mit Sitz in Zürich ist ebenfalls betroffen, weil iranische Nationalspieler wegen einer Begegnung ihres Clubs mit einem israelischen Club im August 2017 aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen wurden.
 
Die EDU fordert, dass in der Schweiz ansässige internationale Sportverbände solche Diskriminierung nicht weiter tolerieren dürfen. Die Schweizer Bundesverfassung verbietet in Art. 8, Abs. 2 jegliche Diskriminierung aufgrund der Herkunft.
 
Für weitere Auskünfte:
Hans Moser, Präsident EDU Schweiz, 079 610 42 37
Roland Haldimann, Vizepräsident EDU Schweiz, 079 435 36 40