EDU Schweiz

Newsdetail

Ehe für alle

Leserbrief von Rolf Nussbaumer

Der Beschluss „Ehe für alle“  im deutschen Bundestag löste in unseren Medien und in weiten Politikkreisen ein unüberhörbares Echo mit starker Signalwirkung aus, dem Beispiel Deutschlands nun unverzüglich zu folgen. Unter dem vorherrschenden Einfluss einer modernen und toleranten Gesellschaft sei es ein Gebot der Stunde, der ständig lauter werdenden Forderung „gleiche Rechte für alle“ zu entsprechen. Hinter dem populär gewordenen Begriff Toleranz verbirgt sich in Wirklichkeit jedoch eine Strategie, die zum Ziel hat,  das biologische Geschlecht zugunsten des sozialen Geschlechts abzuschaffen. Ziel dieser Ideologie ist die Einebnung der Geschlechter und ein direkter Angriff auf die Geschlechtsidentität von Mann und Frau.

Durch umfangreiche Recherchen und in Gesprächen bei offiziellen Fachstellen für Aids-Prävention und Sexualfragen gewann ich direkten Einblick in die „Aufklärungsarbeit“ die an Schulen durchgeführt wird. Primäres Ziel ist Akzeptanzvermittlung gegenüber verschiedenster Gendervariationen und die Fokussierung auf die Gleichstellung sexueller Vielfalt. Die biologische und natürliche Geschlechtsidentität wird in Frage gestellt und soll an Bedeutung verlieren. Was vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu enormer Verunsicherung und einschneidenden Identitätsproblemen führen kann. „Ehe für alle“ beinhaltet auch die Adoption von Kindern im vollen Umfang. Auch dies ist ein Frontalangriff auf die Schöpfung und das Leben schlechthin mit  unvorhersehbaren Folgen. Sind Sie bereit, sich den Einflüssen dieser Ideologie unter dem Deckmantel der politischen Korrektheiten mehr und mehr zu fügen? Meine Überzeugung ist, dass es höchste Zeit ist, diesem diktatorisch von UNO und EU vorangetriebenen und äusserst zerstörerischen Gender-Wahnsinn Einhalt zu gebieten.