Behörden missachten Volkswillen
Es ist knapp ein Jahr her, als das Aargauer Stimmvolk mit der Ablehnung der 4 Bildungskleeblätter und der Abwahl von Regierungsrat Rainer Huber (CVP) seinen Unmut über die Bildungspolitik zum Ausdruck brachte. Das Volk sprach, doch die Elite macht was sie will: Kurz nach der Niederlage der Behörden erklärte mir eine Mitarbeiterin der Stadt, dass die Politik der Stadt Rheinfelden, der Abstimmung zum Trotz, sich nicht ändern wird. Obwohl der Bezirk Rheinfelden Tagesstrukturen mit rund 52% ablehnte, bleibt das Ziel, die Kinder von morgens bis abends zu betreuen, bestehen. Auch der Ge- meinderat von Kaiseraugst möchte Kinder von 7 bis 18 Uhr fremdbetreuen lassen. Mit Ab- zug von Fremdbetreuung (11h) und Schlaf (9h) erleben Kinder an Werktagen höchstens vier Stunden Fürsorge, Erziehung und Gemeinsamkeit durch und mit ihren Eltern. Dies widerspricht nicht nur dem Volkswillen, sondern auch Gottes Willen! Gott übergab die Erziehungsverantwortung den Eltern, nicht dem Staat. Liebe EDU-Freunde, Abstimmen allein reicht nicht. Wir müssen die Behörden im Auge behalten und wenn nötig von allen politischen Instrumenten Gebrauch machen. Vielen Dank für Ihr Engagement.
Matthias Teh (aktuell, Juni 2010)
Minarett – Speerspitze der Scharia: Wegweiser in den Untergang?
Zu diesem dramatischen Titel hielt Daniel Zingg am vergangenen Freitag einen Vortrag im Saal Werkhof Schallen, Möhlin.
Daniel Zingg ist Mitglied des Schweizerischen Initiativ-Komittees "Gegen den Bau von Minaretten". Er betonte zu Beginn des Vortrages, dass er kein Moslemhasser ist, sondern aufgrund seines Glaubens jeden Menschen liebt, wie er ist. Doch dies hindert ihn nicht, entschieden gegen den Machtanspruch des Islams in unserem Land vorzugehen. Als grosser Kenner der Materie gab Daniel Zingg kompetent Auskunft über den Hintergrund und die Symbolik des Minaretts. So wies er nach, dass zum Beispiel in Tadschikistan, einem moslemischen Land, das Minarett verboten ist, um dem radikalen Islam Einhalt zu gebieten.

Aus erster Hand informierte er auch, dass die Moschee in Wangen bei Olten, welche vor kurzem ein Minarett eingeweiht hat, in sehr enger Verbindung mit den grauen Wölfen steht, die in der Türkei als extremistische Gruppe verboten ist. Ebenso konnte Zingg klar belegen, dass ein Minarettverbot in keiner Weise die Religionsfreiheit von Muslimen einschränken würde. Die meisten Muslime in der Schweiz sind sogar froh, wenn sie keine Minarette in der Schweiz haben, denn damit werden sie aufgerufen, sich deutlich zu ihrer islamischen Richtung, als Sunniten oder Schiiten, zu bekennen, was erfahrungsgemäss zu Konflikten führt (wie im Irak).
Bewegend waren auch seine Berichte über ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertierten und in der Schweiz deswegen mit dem Tod bedroht werden.
Darum ein JA zur Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten" am 29.11.09
EDU Bezirke Laufenburg und Rheinfelden,
Pascal Zimmermann

