Persönliche Stellungnahme von Nationalrat Andreas Brönnimann zum Blick-Artikel vom 27.7.2010

Dieses Unglück hätte nicht passieren dürfen und ist eine grosse Tragödie für alle Beteiligten. Zur Frage nach Gott: Er hat dieses schreckliche Unglück zugelassen, sonst wäre es ja nicht passiert, die Menschen haben ihren freien Willen, Gott lässt uns gewähren. Auf dieser Welt werden Kriege geführt, Unfälle passieren, immer wieder sterben unnötig Menschen.
Die Aussage, dass dieses Unglück in Duisburg Gottes Strafgericht sei, würde ich nie machen. Ich bedaure den Tod der 20 Teilnehmer und spreche den Angehörigen mein tiefstes Beileid aus.
Andreas Brönnimann, EDU-Nationalrat, BE
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Andreas Brönnimann verlangt auch bei Blick Online eine Richtigstellung des Artikels:
- Die Aussage: „Kein Wunder also, schlug Gott strafend zu“, habe ich nicht gemacht.
- Der Frage, ob ich auch der Meinung wie die ehemalige Nachrichtensprecherin aus Deutschland sei, dass es sich hier um ein Strafgericht Gottes handle, habe ich nicht zugestimmt. Ich bitte Sie diese Aussage zu korrigieren, da ich diese Frage ablehnend beantwortete.
- Auch zur Aussage Nächstenliebe: Ich habe nur auf Fragen geantwortet, und diese wurde mir nicht gestellt, es ist doch selbstverständlich, dass ich den Tod der 20 Teilnehmer bedaure.
EDU-Stellungnahme zum Blick-Artikel vom 27.7.2010
Die EDU bedauert den tragischen Zwischenfall in Duisburg. 20 Tote, über 500 Ver- letzte und Tausende von Menschen die traumatisiert sind. Das Fehlverhalten und eine Falscheinschätzung der Lage führten zu dieser Katastrophe.
Gott lässt dem Menschen seinen freien Willen, das grosse Leid aus dieser Kata- strophe macht uns alle traurig. Der „Blick“ hat die mündlichen Aussagen von EDU- Nationalrat Andreas Brönnimann total verdreht und mit Unwahrheiten ausgeschmückt. Davon distanziert sich die EDU klar.
EDU Schweiz, 27.7.10


