Selbstverteidigung Israels ist legitim
(edu) Der Staat Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten und umgeben von einer moslemischen Übermacht, wird seit Gründung mit allen Mitteln bedrängt. Despoten fordern sogar die Ausradierung Israels von der Landkarte und die Weltengemeinschaft verurteilt (einmal mehr) einseitig den jüdischen Staat.
Die EDU Schweiz fordert den Bundesrat auf, mit allen Mitteln darauf hinzuwirken, dass die militante Hamas ihren Raketenbeschuss gegen Israel nachhaltig aufgibt. Die seit dem Rückzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen abgeschossenen Raketen (über 7 000) kosten Millionen von Franken – mitfinanziert aus Schweizer Entwicklungsgeldern! Das Vorgehen Israels ist als Akt der Selbstverteidigung legitim; der Bundesrat wird aufgefordert, dies der Hamas mit klaren Worten mitzuteilen. Eine Terrororganisation wie die Hamas muss von einem demokratischen Rechtsstaat wie der Schweiz geächtet werden. Zudem ist der Bundesrat gehalten zu prüfen, ob das einseitige Vorgehen und die Stellungnahme des Präsidenten der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats (APK), NR Geri Müller, den Gepflogenheiten und Vorschriften entspricht.
Thun, 5. Januar 2009
Für weitere Auskünfte:
- NR Christian Waber 079 411 00 30 -
- Parteipräsident Hans Moser 079 610 42 37
«Nächster Halt: Bethlehem»
Obwohl Martin Bärtschi schon gut dreissig Jahre Buschauffeur bei Bernmobil ist, liebt er seinen Beruf immer noch. Seine Lieblingsroute ist die Linie 12: Länggasse- Bahnhof-Zentrum Paul Klee. Besonders mag er die Adventszeit. Er fühlt sich nicht gestresst, das Geschenkeaustauschen haben sie in seiner Familie abgeschafft. Umso mehr achtet er im Bus auf die Gespräche der Mitfahrenden, die er grob in drei Gruppen einteilen könnte:
Kunstliebhaber . . .
Da sind die BesucherInnen des Paul-Klee-Zentrums, höfliche, gut gekleidete Menschen, den Dialekten nach, aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland kommend. Ihre Gespräche drehen sich um dies und jenes Bild, das nun endlich auch in Bern zu sehen ist, und darüber, ob das Essen im Restaurant immer noch so köstlich sei, und wie gut es doch tue, sich in der hektischen Vorweihnachtszeit eine kleine Auszeit zu nehmen und Kunst zu geniessen.
Philosophen . . .
Die zweite Gruppe, auch diese Menschen, höflich und nett, sind eher am Abend, manchmal an Wochenenden im Bus. Und sie steigen schon in der Liebegg aus. Dann weiss Bärtschi jeweils, dass jetzt im Campus Muristalden wieder nachhaltig nachgedacht wird. Diese Menschen stolpern manchmal fast aus oder in den Bus, so sehr sind sie in Gespräche vertieft. Allerdings kann sich der Buschauffeur selten einen Reim machen auf das Ganze, zu fremd sind ihm oft die Worte, philosophisch halt.
Obdachlose . . .
Ja, und da ist noch die dritte, nicht allzu grosse, Gruppe. Sie liegt Bärtschi seit Jahren besonders am Herzen. Es sind die Menschen, für die im lichterfüllten Stadtzentrum keine Herberge mehr frei ist, die abgewiesen werden, immer wieder, nicht nur zur Weihnachtszeit. Auch sie steigen bei der Haltestelle Liebegg aus; gehen nach rechts und dann um die Ecke ins grosse Haus, das Passantenheim der Heilsarmee. Der heutige Stall von Bethlehem, denkt Bärtschi manchmal, und, wie gut, dass es diese grosse Herberge gibt. Denn längst weiss er, dass die Bewohner und Bewohnerinnen des Passantenheims, auch wenn sie sich noch so unbeteiligt für die Weihnachtstage geben, nicht ganz unberührt sind davon. Zu viele kurze Gespräche hat er mit ihnen schon geführt, hat vernommen, dass man von der Mutter einen Brief erwartet, dass vielleicht die Ex-Frau wieder eine Stange Zigi vorbeibringen wird. Und, dass man am Heiligabend bei der Haus-Feier halt mitmachen werde. – Und du, tut es dir nicht auch wohl, hätte Bärtschi gerne nachgefragt, aber er muss auf die Strasse achten, auf die hastigen Menschen draussen.
. . .die war schwanger . . .
Und wie gut es ist, dass er achtsam fährt, sonst hätte er die Frau unter dem Torbogen bei der Haltestelle Nydegg vielleicht nicht gesehen und nicht angehalten. Erst als sie ihm fahrig einen blauen Zettel, mit der Adresse des Passantenheims entgegenstreckt und ihn bittet, ihr doch zu sagen, wann die Haltestelle Liebegg komme, merkt er, dass sie hochschwanger ist. Das kann doch nicht sein, denkt er für sich. Und, während der Bus die Steigung nach dem Bärengraben hinauffährt, überlegt er einen kleinen Moment, die Automatik, die die Haltestellen ausruft, auszuschalten und wie früher durchs Mikrofon zu rufen: «Nächster Halt Bethlehem».
Béatrice Däpp, Teilzeit-Mitarbeiterin, Passantenheim
EDU nahm ihre Verantwortung wahr
Die EDU zum Ausgang der eidgenössischen Abstimmungen
(EDU) Die EDU kämpft seit ihrer Gründung im Jahre 1975 für eine abstinenzorientierte Drogenpolitik. Mit dem Ergreifen des Referendums gegen das BetmG zeigten wir erneut die falsche Drogenpolitik der Schweiz auf. Wir konnten die Botschaft vermitteln, Drogen sind gefährlich und Cannabis ist keine harmlose Substanz. Auch die Gegner mussten dieses Argument aufnehmen und uns zustimmen.
Wir werden in Zukunft die im BetmG angeführte Abstinenz einfordern, vor allem in der Umsetzung des Viersäulenprinzips. Schade, dass alle Verbände zum BetmG Ja sagten, ohne den Inhalt zu kennen.
Die EDU nimmt das Abstimmungsresultat zur Hanfinitiative mit Freude zur Kenntnis. Was der Bundesrat vor einigen Jahren forderte und in der Initiative aufgenommen wurde, lehnte das Volk mit grosser Mehrheit ab. Die Cannabisfrage darf nicht verharmlost werden. Anbau, Handel und Konsum werden weiterhin strafbar bleiben. Die Verharmlosung des Cannabis bescherte der Schweiz ca. 500'000 Kiffer und die damit verbundenen sichtbaren gesellschaftlichen Nachteile.
Das Ja zur Volksinitiative für die Unverjährbarkeit pornographischer Straftaten an Kindern setzt ein klares Zeichen. Solche Vergehen werden von der ganzen Gesellschaft geächtet. Die Umsetzung in einem Gesetz wird das Parlament herausfordern!
Die Ablehnung der AHV-Initiative entspricht der Parolenfassung der EDU. Eine Flexibilisierung des AHV-Alters darf nur über finanzierte Individuallösungen zwischen den Sozialpartnern führen. Als Vorbild sei hier der Bau-GAV erwähnt.
Das Verbandsbeschwerderecht fand zwar bei den EDU-Delegierten eine kleine Mehrheit; die Ablehnung durch das Volk ist eine Bestätigung des bestehenden Systems. Thun, 1. Dezember 2008




